Tipps

Vor Baubeginn

Ideen sammeln, Fotos machen
Egal wo Ihr hingeht, nehmt immer einen Foto oder ein Fotohandy mit. Man sieht ständig irgendetwas, wo man denkt, das möchte man auch so machen. Dann kann man ganz einfach seine Vorstellungen per Bild dem Bauträger oder einer Fachfirma erklären.
Wir haben schon eine ganz Sammlung von Fenster-, Erker-, Hausfassaden- und sonstigen Bildern.

Bauträger
Vergleicht einige Bauträger zum gleichen Objekt und lasst Euch ggf. die Preisunterschiede darstellen.
– Klärt ab, ob individuelle Änderungen möglich sind.
– Lasst Euch ein beispielhaftes Bau-Leistungs-Verzeichnis zeigen.
– Recherchiert über Erfahrungen anderer mit diesem Bauträger.
– Fragt, ob es in Ordnung ist, wenn Ihr einen Baugutachter beauftragt. Ablehnungen sind schon mal ein schlechtes Zeichen….
– Holt Erkundigungen über die Liquidität des Bauträgers von der Bank ein, ggf. mit Zustimmung des Bauträgers.
– Besichtigt Referenzobjekte des Bauträgers.

Gutachter/Baubegleitung
Investiert das Geld für einen Gutachter, wobei eine Baubegleitung i.d.R. besser ist als eine Bauabnahme. Vergleicht dabei die Angebote verschiedener Gutachter, denn manche rechnen nach Stunden ab (was unserer Meinung nach auch sinnvoll ist), andere bemessen die Kosten am Gesamtwert des Bauobjekts. Baut Ihr ein Reihenhaus und bestellt den Gutachter zusammen mit den Eigentümern der Nachbarhäuser, erkundigt Euch genau, wie die Rechnung gestellt wird und an wen sie gerichtet ist.
Erkundigt Euch auch genau, wie oft pro Woche ein Baustellenbesuch stattfindet (viermal pro Woche sollte schon sein) und lasst Euch ev. ein beispielhaftes Begehungsprotokoll zeigen. In diesem sollte festgehalten sein, was begutachtet wurde, was davon beanstandet wurde und wer es bis wann wie beheben muss.

Rohbau

Werkspläne
Laßt Euch die Werkspläne geben und schaut diese auch an!! Wenn irgendwas nicht passt, gleich reklamieren. Gerade bei so „Kleinigkeiten“ wie
– Verlauf der Dachrinnen und Fallrohre
– Wanddurchbruch für Kaminofen-Rohr (falls Außenrohr)
– Wo liegen die Kontrollschächte, Zisterne etc.

Die Zeit rennt
Kümmert Euch frühzeitig um alle Entscheidungen, auch wenn sie zuerst banal und noch in weiter Entfernung scheinen (Küchenanordung, Bad mit 1 oder 2 Waschbecken/Wanne/Bidee, Kaminofen ja/nein, welche Treppe, welche Balkongeländer….). Wenn man sich erst mal damit beschäftigt, dauert es irgendwie doch immer länger… Und im Laufe der Wochen kann sich die Meinung erstaunlich verändern.

Innenausbau

Elektrik
Klingt vielleicht blöd, aber dokumentiert irgendwie VOR dem Verputzen der Innenwände, wo die Elektroleitungen gelegt wurden. Am einfachsten ist es, Fotos zu machen. Allerdings kann man dabei später auch nur grob den Verlauf rekonstruieren. Besser ist es, die Bilder auszudrucken und per Hand die Maße/Abstände der Leitungen einzutragen. Am Besten (aber auch am Aufwendigsten) ist natürlich, richtige Pläne zu zeichnen und darin die Leitungen einzutragen inkl. Maßangaben.

Nachfragen
Man kann (oder darf) nicht erwarten, dass der Bauträger immer schon Wochen im Voraus von sich aus Bescheid gibt, wie es weitergeht und wann welche Arbeiten und damit die nächsten Entscheidungen anstehen (welche Fließen, welcher Parkett…). Daher fragt von Euch aus ab und zu mal nach, damit dann genügend Zeit zum Suchen, Stöbern, Entscheiden bleibt und es nicht von heute auf morgen passieren muss.

Innenausstattung
Es muss nicht immer teuer sein.
Meist werden von den Bauträgern und -firmen gewisse Studios genannt, in denen man sich Fließen, Parkett, Badausstattung etc. aussuchen kann. Leider sind dies häufig sehr hochpreisige Geschäfte. Natürlich kann auch die Qualität entsprechend hochwertig sein, aber man sollte sich doch auch fragen, ob ein bisschen was einfacherers nicht genauso geeignet sein kann.
Also: Schaut Euch ruhig auch in Baumärkten oder kleineren Läden um, erkundigt Euch dort nach der Herkunft und Qualität und recherchiert die Produkte auch mal im Internet nach, wie so die Erfahrungen damit sind.
Insbesondere bei der Badausstattung weden im Internet Markenprodukte für bis zu 50% niedrigeren Kosten angeboten. Achtet auf einen seriösen Versand und Bewertungen von Kunden!

Selber machen
Oft sträuben sich die Bauträger, andere Produkte zu verbauen, als die, welche von den von ihnen empfohlenen Studios geliefert werden. Da kann es dann auch mal heißen „selbst ist der Mann/die Frau“ und schraubt mal selbst so ein Waschbecken an die Wand! Oder versucht Euch im Verlegen von Klick-Parkett. Auch das ist für den Laien machbar, wenn man sich zuvor etwas informiert. Das größte Problem ist meisten nur die Zeit – plant genügend davon ein, damit der Bastelspaß nicht zum Streß wird…

Malerarbeiten
Wände und Decken selbst zu Malen ist im Grunde nicht so schwierig, man sollte aber ein paar Dinge beachten, wenn man direkt auf die rohen Wände/Decken streicht (also nicht zvor Tapeziert hat):
Grundierung
Decke und Wände sollten vor dem eigentlichen Streichen (je nach Untergrund und Material der Wand) grundiert werden. Dies gilt besonders für stark saugende Untergründe, aber auch für sehr glatte (z.B. purer Beton oder Feinputz). Durch die Grundierung werden die Poren in der Wand verschlossen (damit die Farbe nicht wie von einem Schwamm aufgesogen wird) und gleichzeitig der Farbe eine Haftmöglichkeit gegeben. Verzichtet man auf die Grundierung, so kann es sein, dass die Farbe entweder gar nicht haftet und regelrecht wieder von der Wand/Decke fällt oder aber die gestrichene Fläche fleckig wird. Achtet auch darauf, dass nicht noch Stellen mit öligem oder schmierigem Film vorhanden sind, diese müssen unbedingt entfernt werden. Als Grundierung kann man handelsübliche Mittel z.B. aus Baumärkten benutzen. Dies sind meist wässrige Flüssigkeiten, die mit einem Pinsel aufgetragen werden. Empfohlen wird, zuerst die eigentliche Grundierung aufzubringen, danach einen Voranstrich (meist mit weißer Farbe) durchzuführen und zuletzt die eigentliche Farbe aufzutragen. Das sind also drei Arbeitsschritte pro Wand und erzielt sicherlich das beste Ergebnis. Wenn man es etwas einfacher handhaben will, so kann man auch die Grundierung mit der Farbe für den Voranstrich mischen (etwa im Verhältnis Farbe – Grundierung 5:1) und so Grundierung und Voranstrich in einem Arbeitsgang erledigen.
Unbedingt die angegebenen Trocknungszeiten beachten, bevor erneut überstrichen wird.
Acrylfugen
Denkt daran, die Dehnungsfugen mit Acryl auszuspritzen, sofern noch nicht geschehen. Acryl ist im Gegensatz zu Silikon überstreichbar. Dehnungsfugen sind z.B. die Kanten zwischen Decke und nichttragenden Zwischenwänden (häufig ist hier noch eine Korkschickt zwischen Wand und Decke zu sehen), die Fugen zu Türrahmen oder den Sockelleisten des Fußbodens. Auch an anderen Stellen wird ggf. Acryl benötigt, z.B. wenn im Bad die Wände nur halbhoch gefliest sind, wird häufig die Oberkante (also der Abschluss der Fliesen) mit Acryl bedeckt und dann überstrichen, da man sonst immer die „hässlichen“ Kanten der Fliesen sieht.
Mit einer Silikonpistole wird das Acryl in die Fuge gespritzt, dann das Acryl mit dem Finger glatt ziehen. Den Finger dazu am besten mit Spüliwasser anfeuchten. Die Acrylfugen sollten erst überstrichen werden, wenn das Acryl wirklich ausgetrocknet ist, da sonst später beim Trocknen in der Farbe Risse entstehen können.
Endanstrich
Immer mit der Decke beginnen, danach die Wände. Werden für Decke und Wand unterschiedliche Farben verwendet,  sollten jeweils die (anderen) Kanten mit Klebeband abgeklebt werden, damit man nicht versehentlich Decke bzw. Wand mit der anderen Farbe touchiert. Das gilt nicht nur, wenn Ihr bunte Farben verwendet, sondern auch, wenn Ihr verschiedene Weißtöne oder auch nur verschiedene Firmen von weißer Farbe verwendet, denn „Weiß“ ist nicht immer gleich „Weiß“. Das Klebeband dann aber wieder abziehen, solange die gerade gestrichene Farbe noch feucht ist. Beachtet bei der Zeitplanung, dass Ihr nicht das Klebeband auf noch feuchte Farbe kleben könnt, d.h. es ist kaum möglich, einen Raum innerhalb eines Tages komplett zu streichen, wenn die Deckenränder und Wandkanten jeweils abgeklebt werden müssen.
Die Ecken und Kanten nicht mit einem Pinsel dick anmalen, wenn Ihr ansonsten die Wand mit Rolle oder Schwamm etc. bearbeitet. Besser ist es, mit einer kleinen Rolle bis in die (abgeklebten) Ecken zu malen und nur ggf. punktuell mit einem kleinen Pinsel in Löscher oder ähnliches zu tupfen. Ansonsten sieht man leicht die Pinselstellen, die sich von der restlichen Wand abheben.
Für schöne Strukturen kann man zuerst die Farbe mit der Rolle dick auftragen, dann mit einem Quast (dicker Pinsel) oder speziellen Strukturrollen und Schwämmen nacharbeiten. Dann solltet Ihr immer nur einen kleinen Teil mit der Rolle auftragen und dann sofort die Struktur nacharbeiten, damit die Farbe nicht zu trocken wird, bevor Ihr dann den nächsten Teil mit der Rolle auftragt. Am einfachsten geht diese Arbeit zu zweit.
In die Farbe kann man auch Sand beimischen, was dann im Ergebnis ein bischen wie Putz aussieht. Zu empfehlen ist Quarzsand oder Vogelsand, je nach Geschmack. Beim Vogelsand sieht man deutlich eine grobe Struktur auch mit kleinen Muschelschalen-Stückchen. Quarzsand ist feiner und gleichmäßiger, man sollte aber nicht mehr als 1 Liter Sand auf ca. 15 Liter Farbe mischen. Am Besten probiert Ihr das mal an kleinen Stellen aus, bevor Ihr ganze Zimmer oder Häuser so streicht und betrachtet Euch das Ergebnis auch bei Tageslicht. Bei Sandmischungen kann es leicht zu „Fleckenbildung“ kommen, wenn der Sand nicht gut genug gemischt ist, die Farbe nicht deckend genug ist oder beim Streichen einfach Stellen mit mehr oder weniger Sand entstehen. Man sieht dann leichte Schattierungen durch. Auch kann es sein, dass bei zuviel Sand der Sand wirklich wieder von der Wand rieselt.
Unserer Erfahrung nach lohnt es sich bei Farbe wirklich auf Qualität zu achten, was sich leider häufig auch im Preis niederschlägt.
Sehr zu empfehlen ist der „Sigma Silikat Streichfüller“.  Da ist Sand bereits enthalten, die Farbe ist extrem deckend, lässt sich leicht verarbeiten und es rieselt nichts von den Wänden.
Malerwerkzeug
große und kleine Rolle, Pinsel, Abrollgitter, Klebeband, Acryl und Acrylpistole, Abdeckfolie.
Wenn Ihr an einem Tag nicht fertig werdet und in den nächsten Tagen weiterstreichen wollt, müsst Ihr nicht jedesmal die Arbeitsgeräte alle saubermachen. Rollen und Pinsel kann man einfach in die Farbe des Farbeimers legen und den Eimer luftdicht verschließen. Dann trocknet nichts ein und Ihr könnt das nächste Mal einfach sofort weiter arbeiten.
Reihenfolge
Streichen bevor der Boden verlegt ist oder danach? Vor oder nach Einbau der Türen? Für jede Variante gibt es Vor- und Nachteile.
Besonders wenn man selbst streicht, ist es einfacher, vor dem Verlegen des Bodens zu streichen, da man einfach nicht so akribisch aufpassen muss, nirgends Macken (durch Leitern oder Werkzeug) und Flecken zu hinterlassen. Dafür gibt es einen großen Nachteil: Bei Fließenboden fehlt am Ende das Acryl auf der Sockelleiste, denn dies macht normal der Maler (wenn die Fließen beim Streichen schon verlegt sind) und nicht der Fließenleger. Und auch wenn der Fießenleger das Acryl nach dem Streichen noch aufträgt, ist dies dann nicht überstrichen. Ihr müsst dann also das Acryl selbst noch auftragen und/oder nochmal mit Farbe überstreichen – oder ganz darauf verzichten. Hier sieht es auch ganz gut aus, wenn man die Oberkante der Sockelfließen (ohne Acryl) einfach mit Farbe übermalt.
Gleiches gilt für die Türrahmen. Auch hier wird beim Einbau der Türen Acryl um den Rahmen gespritzt, das ev. noch nachgestrichen werden muss.
Fazit: Werden die Malerarbeiten von einem professionallem Maler erledigt, würden wir ein Streichen nach dem Bodenverlegen empfehlen. Wenn Ihr selbst streicht, dann bei Fließenboden auch nach dem Verlegen streichen. Bei Parkettboden würden aber wir auf jeden Fall empfehlen, zuerst zu Streichen.

Ofen
Immer wieder tritt die Frage auf, wie die Zusammenhänge zwischen RLU-Ofen, externer Zuluft, kontrollierter Wohnraumbelüftung und der Dunstabzugshaube sind. Hier eine kleine Orientierung:
externe Luftzufuhr
Ein Ofen verbraucht bei der Feuerung Sauerstoff und damit Luft. Diese Luft kommt normalerweise einfach aus dem Wohnraum, in dem der Ofen steht. Der Ofen „atmet“ gewissermaßen die Luft im Raum. Durch die Fenster und Türen, welche in der Regel nicht ganz luftdicht sind, gelangt wieder frische Luft von Außen in den Wohnraum und gleicht so den Druck und den Sauerstoffgehalt im Raum wieder aus.
Bei einer externen Luftzufuhr hat der Ofen aber über ein separates Rohr (Luftkanal) eine Verbindung nach Draußen und holt sich so die Luft zu Verbrennen über dieses Rohr direkt von Außen. Das Rohr für die Zuluft kann von hinten in den Ofen führen oder von unten.
Durch die externe Luftzufuhr wird also weniger oder keine Luft aus dem Wohnraum verbraucht. Eine externe Luftzufuhr macht einen Ofen aber noch nicht automatisch raumluftunabhängig.
Ob eine externe Luftzufuhr nötig oder sinnvoll ist, hängt im Einzelfall von verschiedenen Faktoren ab, z.B. Größe des Raumes, Leistung des Ofens, Bauart des Hauses, Anzahl und Beschaffenheit der Fenster/Türen usw.. In einem 3-Etagen-Haus mit offenem Treppenraum, großen Räumen und vielen Fenster ist es z.B. auch bei KfW70 kein Problem, einen Ofen ohne externe Zufuhr zu betreiben. Steht der Ofen z.B. in einem kleinen Raum mit einem Fenster und dichter Türe und ist dieses Fenster auch sehr dicht, kann es Probleme bei der Feuerung geben, da der Ofen nicht genügend Luft bekommt – und auch für den menschlichen Bewohner kann sich der Sauerstoffmangel über Müdigkeit oder leichte Benommenheit bemerkbar machen.
RLUWenn die Fenster und Türen in einem Haus so dicht sind, dass überhaupt keine Luft hindurchgelangt, d.h. bei geschlossenen Fenstern und Türen keinerlei Luftaustausch mit Draußen stattfindet, wird eine kontrollierte Wohnraumbelüftung (KWL) benötigt. Das ist eine sehr komplexe Lüftungsanlage, welche den Luftaustausch zwischen Drinnen und Draußen steuert. Häufig haben z.B. Passivhäuser eine KWL.
In einem Haus mit KWL kann die vom Ofen zum Feuern benötigte Luft nicht dem Innenraum/Wohnraum des Hauses entnommen werden, da über Fenster und Türen nicht genügen frische Luft von Außen wieder eindringen kann und über die KWL der Luftaustausch in der entsprechenden Menge auch nicht gewährleistet ist. Es würde also leicht ein Unterdruck im Haus entstehen, wodurch der Rauch nicht mehr zum Schornstein hinausgeht sondern in die Wohnräume gesogen wird. Ein Ofen in einem Haus mit KWL benötigt also zwingend externe Luftzufuhr. Das allein genügt aber noch nicht. Es könnte ja z.B. sein, dass die externe Luftzufuhr aus irgendwelchen Gründen blockiert ist und der Ofen doch wieder Luft aus dem Wohnraum zieht. Oder man fällt dummerweise genau in dem Moment in Ohnmacht, als man eine neue Holzscheite in den Ofen legt und die Ofentüre geöffnet ist. Dann liegt man da auf dem Boden und der Rauch qualmt zur offenen Ofentüre ins Zimmer…. Deswegen muss der Ofen in einem Haus mit KWL neben der externen Luftzufuhr auch noch eine Dichtigkeitsprüfung haben. Hier gibt es zwei zu erfüllende Aspekte: Zum einen fällt die Ofentüre von alleine wieder zu und verriegelt sich auch beim Zufallen! Zum anderen ist der Ofen bei geschlossener Türe vollkommen luftdicht („selbstschließende Feuerraumtür“). Somit ist gewährleistet, dass absolut niemals Rauch in den Wohnraum entweichen und auch keine Luft aus dem Wohnraum verbraucht werden kann! Bei Öfen, welche das alles erfüllen, spricht man von raumluftunabhängigen (RLU) Öfen.
Also: KLW -> RLU-Ofen ist nötig (=externe Luftzufuhr + Dichtigkeitsprüfung)
Fenster-Kontakt-Schalter
Sobald man im Haus eine Abluft-Dunstabzugshaube und einen Ofen hat, muss man einen Fensterkontaktschalter einbauen. Dabei ist es egal, ob es ein Ofen mit oder ohne externer Luftzufuhr ist. Über diesen Schalter wird gesteuert, dass die Dunstabzugshaube nur dann eingeschaltet werden kann, wenn ein Fenster geöffnet ist. Damit soll das Entstehen von Unterdruck (den die Abzugshaube erzeugt) und das dadurch bedingte Entweichen von Rauch in den Wohnraum vermieden werden. Alternativ könnte man anstelle des Fensterkontaktschalters auch einen Unterdruckwächter installieren. Dieses Gerät misst den Luftdruck im Raum und wenn er unter eine bestimmte Grenze sinkt, wird die Abzugshaube automatisch abgeschalten. Einzig bei einem RLU-Ofen ist ein Fensterkontaktschalter bzw. ein Unterdruckwächter nicht nötig.
DiBt (Deutsches Institut für Bautechnik)
Das DiBt ist soetwas wie der TÜV für Öfen. Jeder (raumluftabhängige) Ofen muss durch das DiBt geprüft werden und erhält dann eine Zulassungsnummer, quasi die TÜV-Plakette. RLU-Öfen sind im Rahmen ihrer Dichtigkeitsprüfung automatisch vom DiBt geprüft.

 

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